Frühe Dunstschleier mögen über den Feldern hängen. Hähne krähen, Hunde schlagen an, Vögel steigen in den Himmel. Bali erwacht. Es ist die Stunde des Agung Rai. Von seinem herrschaftlichen Sitz am Rande Ubuds wandert er zu seinem Dorf, besucht seinen Vater, gibt hier einen Rat, holt sich dort einen anderen und lauscht seinen Mitmenschen. Wir erleben die tägliche Metamorphose Agung Rais vom Statthalter balinesischer Kultur zum einfachen Bauernsohn. Kehrt er heim, erwachen seine ersten Gäste. Nun könnte Agung Rai durch sein Anwesen wandern, eine weitläufige, großzügige Oase, am Fluss gelegen und von Palmen beschattet. Er könnte eine Erfrischung im Kafe Arma nehmen, einen Blick in die Gebäude des Agung Rai Museum of Art werfen, das Arma Resort besuchen, im Kokokan Club einen Papayasalat verzehren und mit Zanzan, seinem Assistenten, die letzte Reise des Gamelanorchesters in die Niederlande erörtern. Agung Rai könnte Kindern beim Studium des Tanzes und der Musik zuschauen, sich in seiner öffentlichen Bibliothek ein Buch leihen, sich mit den Künstlern von ihm initiierter Workshops austauschen und abends auf der Arma-Freilichtbühne den schönsten Legong Balis genießen.
Wir befinden uns im kulturellen Herzen der Insel Bali, in Ubud, sowie im kulturellen Zentrum Ubuds, im Herzen des von Agung Rai geschaffenen Gesamtkunstwerkes, das er mit uns, seinen Gästen, teilt.


Der balinesische Bauer und der russisch-deutsche Maler
Agung Rais Vater ist ein weiser Geschichtenerzähler, ein Mann, der auch auf seine alten Tage das Feld bestellt und sein Dorf nicht verlassen will. Das Reich seines Sohnes hat er nie gesehen. Dieser leibliche Vater verkörpert das Bali der Balinesen. Doch Agung Rai hat einen zweiten Vater, einen Vater im Geiste, Walter Spies, einen in Russland geborenen und in Dresden aufgewachsenen Maler und Musiker, Inspiration zweier Generationen balinesischer Künstler, im Zweiten Weltkrieg von Bali aus als Kriegsgefangener mitsamt seines Schiffs in die Tiefe gerissen.
Agung Rai hat das ideengeschichtliche Erbe Walter Spies' angetreten. Um 1967 begann Agung Rai, damals zwölf Jahre alt, Bilder balinesischer Maler am Strand zu verkaufen. Nicht alle. Die schönsten Exponate behielt er. Als er Jahre später genug Geld hatte, fuhr er in die Welt und kaufte Werke all jener berühmten Maler zurück, die in den 1920er und 1930er Jahren auf der Insel der Götter gelebt hatten, Bilder einer internationalen Künstlerkommune, der auch Walter Spies angehört hatte.
Agung Rai hat diese Tradition wieder aufgegriffen und weiterentwickelt. Sein Anwesen bietet eine produktive Plattform für nationale sowie internationale Künstler und für Gäste.
Arma Resort - das Werk des Agung Rai auf einen Blick
• Agung Rai Museum of Art
• Freilichtbühne
• Bibliothek
• Buchladen & Boutique
• 2 Restaurants
• 2 Cafés
• 1 Bar
• großer Swimmingpool mit Sonnenterrasse
• diverse Aufenthaltsräume
• Lobby mit Rezeption und Safe
• kostenloser Shuttleservice in Ubud


Zudem befinden sich auf dem weitläufigen Gelände in verschiedenen Gebäuden die Unterkünfte der Gäste. Es gibt 2 Standard-, 10 Superior- und 3 Deluxe-Zimmer, 1 Suite und 8 Villen (s. Beschreibung der Villen Arma Resort). Die Zimmer sind unterschiedlich groß, im balinesischen Stil und teilweise mit antikem Interieur und balinesischen Betten geschmackvoll eingerichtet. Zur Grundausstattung gehören: Bad od. Dusche/WC, Fön, Klimaanlage, Minibar, Telefon, Sitzgelegenheiten und Terrasse.
Kulturell sensitive Menschen - auf Bali jederzeit herzlich willkommen
Sie werden von Ihren Betreuern Agung Rai und Zanzan mit Freuden erwartet. Beide erachten das Konzept eines kulturell sensitiven Tourismus als Form der Annäherung, die auf Bali jederzeit von Herzen willkommen sein wird. Mit beiden besprechen Sie, was Sie unternehmen wollen. Von ihnen hören Sie, welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen. Gehen Sie mit Agung Rai auf Wanderung. Besuchen Sie seinen Vater. Übernachten Sie in seinem Haus, als sein persönlicher Gast. Tauchen Sie ein in ein traditionell balinesisches Dorf voller Geschichten von einst und heute.


Die kulturelle Vielfalt
Genießen Sie Ihre Zeit mit balinesischen Gamelan-Virtuosen - auf und neben der Bühne. Oder begeben Sie sich auf die Spuren des vielseitigen und tief berührenden Malers Walter Spies. Ob beim Tanz, der Musik, der Malerei, beim Batik-Workshop oder in der Küche - indem Sie von Beginn an dabei sind, nähern Sie sich den Künsten und der Kultur Balis. Und wenn Zanzan seine Verwandten besuchen will, fahren Sie einfach mit. Der Weg führt Sie über die Berge in ein beschauliches Dorf, in eine andere kleine Welt für sich.

Was im Gedächtnis bleiben könnte? Eine Ihrer Wanderungen? Die Bewegungen der in Trance versetzten Tänzerinnen? Die Stimmen der Vögel? Das Plätschern des Wassers? Das Aroma einer frischen Mango, oder einer gegrillten Hummerkrabbe? Ganz sicher die Freundschaften. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Die Vision eines Lebens auf Bali? Die Türen stehen offen.