Als "Stadt der fruchtbaren Nacht" beschrieb Rudyard Kipling Kalkutta, welches sich bereits im 19. Jahrhundert den Ruf des kulturelles Zentrum Indiens erworben hatte. Bedeutende Geister hat die Stadt hervorgebracht, unter ihnen den Philosophen und Nobelpreisträger Rabindranath Tagore. Am modernen Kalkutta scheiden sich die Geister. Dem einen gilt die Stadt als Moloch des Chaos, andere begreifen sie als Wiege bengalischer Hochkultur und Bühne mitreißender Prozessionen zu Ehren der Göttin Kali, die der Stadt ihren Namen verlieh.
Dieser Reisebaustein lässt sich mit unserem Indienprogramm individuell kombinieren.
Reiseverlauf
4 Tage / 3 Nächte
ab/bis Kalkutta
1. Tag Kalkutta
Ihre Reise beginnt in Kalkutta, wo Sie vom Flughafen, Bahnhof oder Hotel
abgeholt werden und Ihre Tour im Botanischen Garten beginnen. Die
imposanteste Pflanze der dort heimischen 12.000 Arten ist ein 200 Jahre
alter BanyanBaum, der als weltgrößter Baum gilt. Seine 1400 Luftwurzeln
bedecken eine Fläche von 14.000 qm. Genießen Sie in seinem Schatten eine
Tasse indischen Gewürztee.
Übernachtung: Kalkutta
2. Tag Kalkutta
Nach dem Frühstück besuchen Sie den 1867 erbauten, mit Spiegeln
verzierten Jain-Tempel und fahren zum Mittelpunkt der Stadt, dem
BBD-Bagh, bekannter unter seinem früheren Namen Dalhousie Square. In der
1784 erbauten St. John's Church sehen Sie das Mausoleum des
Stadtgründers Charnock, passieren den Raj Bhawan, einst britischer
Regierungssitz, und die gotischen Türme des High Court. Anschließend
besuchen Sie den Maiden und den Eden-Garten mit seiner burmesischen
Pagode. Ein Höhepunkt ist Kalkuttas Victoria Memorial aus dem Jahre
1921, eines der letzten monumentalen Zeugen britischen
Herrschaftsanspruchs über Indien. Später fahren Sie zum Kali-Tempel nach
Britisch-Indien. In der Nähe findet sich Mutter Teresas Mission. Wer
mag, kann das Hospiz der Friedensnobelpreisträgerin besuchen.
Übernachtung: Kalkutta
3. Tag Kalkutta
Heute entdecken Sie die Umgebung Kalkuttas und fahren zu den nördlich
gelegenen Überresten kolonialer Siedlungen. Sie überqueren den Hoogly
über die Howrah Bridge, ein Gespinst aus Stahlträgern, das die Stadt mit
der Schwesternstadt Howrah verbindet. Serampore ist das kulturelle
Zentrum der Dänen. Chandernagore, die Eglise du Sacre Coeur, das
Standbild der Jeanne d'Arc sowie die Lourdes-Grotte atmen den Geist
französischer Metropolen. In Bandel besichtigen Sie die erste
christliche Kirche Bengalens "Our Lady of the Rosary", die um 1660
erbaut wurde. In Bansberia erwarten Sie die 13 Türme des
Hanseswari-Tempel, die eine Lotus-Knospe symbolisieren, sowie der
Vasudeva-Tempel aus dem 17. Jahrhundert, welcher Ramayana-Szenen sowie
weltliche Motive zeigt.
Übernachtung: Kalkutta
4. Tag Kalkutta
Am Vormittag Transfer zum Flughafen, Bahnhof oder Anschlussprogramm.