Das Erbe von Angkor, der einstigen Königs- und Tempelstadt und Zentrum des Khmer-Reiches, ist für das Verständnis der spirituellen Kultur und Kunst Südostasiens von elementarer Bedeutung. Die Geheimnisse dieser Stätte erschließen sich dem Besucher nicht auf den ersten Blick. Die grandiose Architektur, die zu den wertvollsten Kulturschätzen der Menschheit zählt, vermittelt einen tiefen Eindruck dieses geschichtsträchtigen, sagenumwobenen Königreichs. Ein Jahrtausende altes Erbe, vom Hinduismus und Buddhismus geprägt, macht Ihre Reise nach Angkor zum unvergesslichen Erlebnis.
Als die heutigen Metropolen Europas noch dörfliche Ansiedlungen waren, lebten in der Provinz Siem Reap eine Million hoch kultivierter Menschen. Entstanden in einem Zeitraum von mehr als 600 Jahren (9. bis 14. Jh.), wurde Angkor später verlassen und vom Dschungel überwuchert, bis französische Kolonialisten es um 1860 zufällig wieder entdeckten. Zwischen gigantischen Urwaldriesen und Lianen spürten Forscher die Ruinen von annähernd 100 Tempeln und Palästen auf, sakralen Stätten, die einst für Götter und Könige errichtet worden waren.
Das heutige Kambodscha ist ein Folgestaat des mächtigen Khmer-Reiches, das während der Periode von Angkor das kulturelle Zentrum Südost-asiens bildete. Es regierte einen Großteil des heutigen Vietnam, Laos und Thailands. Die Wurzeln seiner Kultur sind älter als die Thailands, und im Gegensatz zu Vietnam, das stets unter dem Einfluss Chinas stand, erhielt Kambodscha prägende Impulse vor allem vom indischen Subkontinent.
Dieser Reisebaustein lässt sich mit unserem Asienprogramm individuell kombinieren.
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