Wem der Sinn nach einer tief berührenden Begegnung mit sich und anderen steht, wer Ruhe und Reinheit, Natur und das Elementare sucht, der folge seinem Wunsch nach Ladakh, in eine unberührte, für die Ewigkeit geschaffene Welt am Fuße des Himalaya. Im Kloster Thagchokling in Ney - erst 2001 als Begegnungsstätte der Weltreligionen erbaut - eröffnen sich jedem von uns Möglichkeiten, Einblick in die tibetisch-buddhistische Kultur zu nehmen und gleichzeitig zu uns selbst zu finden. Ausführlichere Informationen zum
Kloster Thagchokling - ein humanitäres Hilfsprojekt finden Sie hier.
Das alte Königreich in Indiens nordwestlichster Provinz lädt heute viele Trekking-Freunde in bizarre Hochgebirgswüsten, saftiggrüne Hügel, klare Flüsse und stille, dunkle Seen ein. Eindrucksvolle Klöster und Gebetsfahnen versetzen immer wieder in Erstaunen. Darüber wölbt sich ein tiefblauer Himmel. Und nicht zuletzt sind es die herzlichen Menschen, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.



Von Leh geht es ins 60 km entfernte Dorf Ney, wo Sie der Ladakhi Dorje Fargo oder der Mönch Lobsang im Kloster Thagchokling willkommen heißen wird. Sie betreten ein Kloster, eine neue Welt. Öffnen Sie sich der Erfahrung absoluter Ruhe und der für viele unvorstellbar gewordenen Erkenntnis, nichts tun zu müssen. Genießen Sie die Muße und Zeit, um in sich zu gehen, um nachzudenken. Sie haben sich einen der idyllischsten Plätze dafür ausgesucht. Doch wie, so mögen Sie sich heute fragen, mag es sich in einem tibetisch-buddhistischen Kloster leben - fernab der so genannten Zivilisation, fernab jener vermeintlichen Errungenschaften westlicher Kultur?
Sie beziehen Quartier in einem von sechs Gästezimmern (insgesamt 13 Betten), die sehr einfach, aber qualitativ gut ausgestattet sind. Außerdem verfügt das Kloster über einen Gemeinschaftsspeiseraum, einen Meditationsraum, einen Diskussions- bzw. Arbeitsraum sowie über vier Bäder mit Duschen/WC und Warmwasser.
Auf gesunde, schmackhafte und frisch zubereitete Ernährung aus reinem Bioanbau wird großer Wert gelegt. Die Kost ist vegetarisch (nicht vegan), ihre Zutaten stammen unter anderem aus dem eigenen Klostergarten. Öffnen Sie sich Dorje Fargo und den Mönchen - sprechen Sie über sich, über Ihre Bedürfnisse und Ihre Vorstellungen. Ob Sie Interesse haben, Gebetsfahnen zu basteln, bei der Kreation eines Mandalas mitzuwirken, in der Küche zu helfen oder Bauern auf dem Feld zur Hand zu gehen - Dorje Fargo wird Wege finden, Ihre Wünsche zu erfüllen.



Wer mag, unternimmt eine Wanderung zum Mutterkloster Likir und übernachtet in dessen Umgebung, um sich für ein paar Tage dem bescheidenen, arbeitsamen Tagesablauf der Mönche anzuschließen. Oder Sie besuchen den berühmten Tempel von Basgo - per pedes. Sofern Sie sich für tibetanische Astrologie und traditionelle Medizin interessieren (bitte bei Ihrer Buchung angeben), finden sich unter den Mönchen exzellente Lehrmeister. Möglicherweise zählen Sie zu den Menschen, die erst durch das Alleinsein bei sich selbst ankommen: Lassen Sie sich bei einer Nachtwanderung von der Dunkelheit umfangen und schlafen Sie - in Ihren Schlafsack gehüllt - auf dem Dach des Klosters am Dach der Welt.
Für viele von uns, die des Alltags und seiner Belastungen müde sind, mag ein Refugium wie das Klosterleben in Ladakh eine große Anziehungskraft haben. Doch an Muße, Stille, spirituelle Tiefe und den inneren Monolog muss sich der Geist gewöhnen. Auch der Körper braucht Zeit, um sich auf mehr als 3.500 m Höhe zu akklimatisieren.

Wir empfehlen Ihnen deshalb eine sanfte Annäherung, indem Sie etwa einen Tag die Stadt Leh erkunden und per Jeep einige der eindrucksvollsten buddhistischen Klöster besuchen. Eine anschließende, mehrtägige Trekking-Tour bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit, Stress abzubauen, sondern lehrt Sie die majestätische Schönheit Ladakhs zu genießen. Nach diesem Einstieg lassen sich die vollkommene Abgeschiedenheit und Stille des Klosterlebens um so intensiver genießen.