Asien Rundreise Herbst
Sechs Asien-Rundreise-Ziele für den perfekten Herbst
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Morgens liegt noch Dunst über den Reisfeldern, während am Mittag die Sonne auf Tempeldächer und belebte Straßen fällt. Wenn sich der Monsun im Oktober aus weiten Teilen Asiens zurückzieht, beginnt für viele Reisende eine besonders beliebte Zeit für Rundreisen. Die große Hitze lässt nach, die Tage werden angenehmer und vielerorts stehen traditionelle Feste auf dem Kalender, deren Termine sich nach dem Mond richten. Für alle, die jetzt ihre nächste Asienreise planen, lohnt allerdings ein genauer Blick auf die einzelne Region. Denn während der Herbst in manchen Ländern bereits mit trockenem und angenehmem Wetter lockt, kann es wenige Flugstunden entfernt noch immer kräftig regnen.
Das zeigt sich etwa in Vietnam: Während sich Hanoi im Oktober bereits auf die trockeneren Monate zubewegt, erlebt Hue zur selben Zeit den niederschlagsreichsten Monat des Jahres. In diesem Artikel stellen wir sechs Ziele vor, an denen Touren im Herbst gelingen, und erklären, warum sich Reisezeiten nicht mehr so starr planen lassen wie früher.
Maskentänze vor klarer Bergkulisse@Model.HeadlineLevel.ToString()>
Im Sommer verschwinden die Gipfel des Himalayas in Bhutan oft hinter dichten Wolken. Ab Oktober klart der Himmel auf, und die Berge über den Tälern von Paro und Punakha zeigen sich in voller Höhe. Kein anderer Monat zieht so viele internationale BesucherInnen an. Viele von ihnen reisen für die Klosterfeste an. Beim Jakar Tshechu in Bumthang tanzen Mönche vom 18. bis 21. Oktober in bunten Masken, kurz darauf folgen beim Jambay Lhakhang Drup die nächtlichen Feuertänze des Mewang. Am 11. November feiert das Hochtal von Phobjikha die Ankunft der Schwarzhalskraniche, die jedes Jahr aus Tibet hierherziehen. Wer den Aufstieg zum Kloster Taktsang plant, das an einer Felswand über dem Paro-Tal hängt, hat jetzt zudem gute Chancen auf klare Sicht. Und wer den Menschen vor Ort mit einem freundlichen Kuzuzangpo la, dem traditionellen bhutanischen Gruß, begegnet, liegt ebenfalls richtig.
Highlights: Jakar Tshechu, Jambay Lhakhang Drup, Black Necked Crane Festival, Aufstieg zum Tigernest Beste Reisezeit: Oktober bis Mitte November
Tika und Tempel im Kathmandu-Tal@Model.HeadlineLevel.ToString()>
Sind die Monsunwolken über dem Kathmandu-Tal abgezogen, beginnt in Nepal die klare Jahreszeit. Oktober und November gelten als angenehmste Reisemonate, der Himmel bleibt meist frei und die Temperaturen sind gemäßigt. Von Pokhara aus reicht der Blick über den Phewa-See bis zu den Massiven von Annapurna und Dhaulagiri. Zugleich fallen diese Wochen mit den beiden wichtigsten Festen des Landes zusammen. Dashain erinnert vom 11. bis 25. Oktober an den Sieg der Göttin Durga über den Dämon Mahishasura. Am Haupttag, dem 21. Oktober, drücken die Älteren den Jüngeren ein rotes Tika aus Reis und Zinnober auf die Stirn. Anfang November folgt Tihar, die nepalesische Form von Diwali. In Kathmandu lohnen der Pashupatinath-Tempel und die Stupa von Boudhanath den Weg. Namasté, heißt es dort zur Begrüßung.
Highlights: Durbar Square in Bhaktapur, Stupa von Boudhanath, Bootsfahrt auf dem Phewa-See, Jeep-Safari im Chitwan Nationalpark Beste Reisezeit: Oktober bis März, Festzeit im Oktober und November
Momijigari zwischen Nikko und Kyoto@Model.HeadlineLevel.ToString()>
Auf Hokkaido färben sich die ersten Ahornblätter schon Mitte September. Von dort wandert das Rot langsam nach Süden, bis es im späten November die Tempelgärten von Kyoto erreicht. JapanerInnen nennen den Ausflug zum Herbstlaub Momijigari, die Jagd nach den roten Blättern. 2026 lässt sich die Natur allerdings mehr Zeit als gewohnt. Wegen überdurchschnittlicher Temperaturen erwartet der Wetterdienst Weathernews die Laubfärbung in vielen Regionen verzögert. An der kurvenreichen Bergstraße Irohazaka bei Nikko soll der Höhepunkt um den 31. Oktober liegen, im Kyotoer Stadtteil Arashiyama um den 24. November. Bekannte Laubkulissen bieten dort auch die Tempel Tofuku-ji und Eikando. Wer ab Ende Oktober anreist, hat gute Chancen auf milde Temperaturen, an denen sich Stadtbesuche gut mit Wanderungen verbinden lassen.
Highlights: Irohazaka bei Nikko, Arashiyama, Tofuku-ji, Eikando Beste Reisezeit: Ende Oktober bis Ende November
Trocken im Norden, nass in der Mitte@Model.HeadlineLevel.ToString()>
Wer Vietnam im Herbst bereist, sollte die Landkarte genau lesen. Im Norden rund um Hanoi und die Halong-Bucht klingt im Oktober die Regenzeit aus, ab November folgen kühle, trockene Monate. Ganz anders sieht es in der Landesmitte aus. In der alten Kaiserstadt Hue ist der Oktober der nasseste Monat des Jahres. Steigt der Parfümfluss über die Ufer, stehen tiefer gelegene Viertel mitunter unter Wasser, während die Mauern der Zitadelle den kaiserlichen Bezirk meist trocken halten. Auch die Altstadt von Hoi An liegt niedrig und wird im Oktober und November immer wieder überflutet. Eine Route mit Schwerpunkt im Norden ist für die Herbstwochen deshalb die sichere Wahl. Hue und Hoi An heben sich BesucherInnen besser für das Frühjahr auf, wenn es im März und April angenehm warm und deutlich trockener ist.
Highlights: Altstadt von Hanoi, Halong-Bucht Beste Reisezeit: Norden ab November, Hue und Hoi An im März und April
Rajasthan zwischen Diwali und Pushkar Mela@Model.HeadlineLevel.ToString()>
Aus den meisten Teilen Rajasthans hat sich der Monsun 2026 bereits verabschiedet. Ab Oktober herrscht im Wüstenstaat die angenehme Jahreszeit, die bis in den März reicht. Tagsüber steigt das Thermometer in Jaipur auf bis zu 32 Grad Celsius, nachts wird es spürbar frischer. Im Spätjahr richtet sich der Kalender nach den großen Festen. In der ersten Novemberhälfte feiert Indien Diwali, das Fest der Lichter. Ab Mitte November füllt sich die Kleinstadt Pushkar mit Kamelen und HändlerInnen. Die Pushkar Mela läuft 2026 etwa vom 17. bis 24. November und erreicht ihren Höhepunkt an Kartik Purnima, wenn PilgerInnen im Heiligen See baden. Der Ort besitzt zudem einen der wenigen Tempel des Schöpfergottes Brahma. In Jaipur lohnen Amer Fort und Hawa Mahal den Besuch, in Jodhpur thront das Mehrangarh Fort über der Stadt. Padharo Mhare Desh, ein traditioneller Willkommensgruß Rajasthans, lautet die Einladung an seine Gäste.
Highlights: Amer Fort, Hawa Mahal, Mehrangarh Fort, Pushkar Mela Beste Reisezeit: Oktober bis März
Laternen über Chiang Mai@Model.HeadlineLevel.ToString()>
In Chiang Mai, der Rose des Nordens, endet im Oktober die Regenzeit. Von November bis Februar gelten die Hügel im Norden Thailands als ideales Ziel, denn die Luft ist trockener und die Hitze des Frühjahrs noch weit entfernt. Um den Vollmond am 24. und 25. November setzen ThailänderInnen beim Loy Krathong kleine Flöße aus Bananenblättern mit Kerzen und Blüten auf Flüsse und Teiche, als Gabe an die Wassergöttin. In Chiang Mai kommt zeitgleich das Lanna-Fest Yi Peng hinzu, bei dem Tausende Papierlaternen in den Nachthimmel steigen. Yi bedeutet zwei, Peng steht für den Vollmond. Wer danach ans Meer möchte, wählt die Andamanenküste mit Phuket oder Krabi, wo mit dem November die Trockenzeit einsetzt. Koh Samui im Golf von Thailand steuert dagegen auf seine regenreichsten Wochen zu.
Highlights: Altstadt von Chiang Mai, Yi Peng, Loy Krathong am Ping-Fluss, Geschichtspark Sukhothai Beste Reisezeit: Norden November bis Februar, Andamanenküste November bis April
Reisezeiten im Wandel@Model.HeadlineLevel.ToString()>
Klassische Reisekalender beruhen auf langjährigen Erfahrungswerten. Wie belastbar sie noch sind, zeigt 2026 der Blick nach Indien. Dort begann der Rückzug des Monsuns zwei Tage später als üblich und kam Ende September durch neue Regenfälle vorübergehend zum Stillstand. In Japan wiederum verzögert die anhaltende Wärme das Herbstlaub. Lotus Travel hat die Wetterentwicklung in den Zielgebieten im Blick und kann Routenempfehlungen bei Bedarf an die jeweiligen Bedingungen anpassen. So lassen sich Gäste auch bei kurzfristigen Änderungen möglichst passend beraten.