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Ayurveda bei Beschwerden in den Wechseljahren

4 Tipps, wie Ayurveda typische Symptome lindern kann

Mit Hilfe von Ayurveda in die Menopause

Die Kinder sind aus dem Haus und man hat endlich wieder Zeit für Dinge, die leidenschaftlich Spaß machen und einen erfüllen. Endlich kann man sich wieder vollkommen auf sich und seine Partnerschaft konzentrieren und die zweite Hälfte deines Lebens völlig frei genießen. Wären da nicht diese typischen Symptome wie Hitzewallungen, Haarausfall, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und die ständige Erschöpfung. Unter diesen sogenannten Wechseljahrsbeschwerden leiden 8 von 10 Frauen mit Beginn der Menopause in Deutschland. Für viele Frauen bringt die Umstellung Ihres Hormonhaushaltes mit einem Alter von durchschnittlich 47,5 Jahren einschneidende Einschränkungen in der Lebensqualität mit und setzt sie einzigartigen Stresssituationen aus. Zum Glück gibt es viele sanfte Wege die körperlichen Veränderungen zu begleiten, so hilft beispielsweise Ayurveda bei Wechseljahrsbeschwerden und gibt den Betroffenen ein großes Stück Lebensfreude zurück. Wenn Sie auch unter den oben genannten Beschwerden leiden, zeigen wir Ihnen, wie Sie mit 4 einfachen Tipps Ayurveda in den Wechseljahren anwenden können, um sich im eigenen Körper wieder wohlzufühlen.

Inhalt

  1. Ursachen
  2. Tipps
  3. FAQ
Ursachen

Die Ursachen von Wechseljahrsbeschwerden aus ayurvedischer Sicht

Der Ursachenforschung dient im Ayurveda meist die genaue Betrachtung der individuellen Konstitution der betroffenen Frau als Grundlage. Dennoch lässt sich allgemein sagen, dass der Übergang zwischen zwei Lebensabschnitten im Ayurveda als eine sehr anspruchsvolle Zeit für deinen Körper bewertet wird. Häufig entsteht in dieser Phase ein Ungleichgewicht in Ihrem Organismus, das er selbst nicht mehr so leicht auszugleichen vermag. Schnell kommt es also bei Frauen der entsprechenden Altersgruppe zu einer Dysbalance der einzelnen Doshas. Pitta, Vata und Kapha befinden sich nicht mehr im Einklang und rufen die typischen Wechseljahrsbeschwerden hervor. Hitzewallungen, Gereiztheit, Ungeduld, Wut, Ärger oder sogar Entzündungen deuten auf einen Überschuss von Pitta in Ihrem Körper hin. Eine Störung der Vata-Energie liegt stattdessen bei Schlafstörungen, Unruhezuständen, vaginaler Trockenheit, Angststörungen oder sogar Depressionen vor. Wenn Sie unter Trägheit, Gewichtszunahme, Antriebsschwäche und Kopfschmerzen leiden, dann hat Ihr Körper mit einem Überschuss von Kapha zu kämpfen. Nach der ayurvedischen Behandlungsmethode lassen sich Ihre Doshas durch eine passende Ernährungs- und Lebensweise sowie Kräuter- und Aromaanwendungen zurück in ihr Gleichgewicht bringen.

Ayurveda und Wechseljahre - so helfen ayurvedische Weisheiten

Im Ayurveda erfolgt vor Beginn einer Behandlung die genaue Betrachtung deiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Wie ist der eigene Schlafrhythmus? Leben Sie in einer Partnerschaft? Leiden Sie unter Konflikten oder haben Sie Sorgen? Wie regelmäßig essen Sie und vor allem: welche Lebensmittel nehmen Sie zu sich? All diese Aspekte haben einen größeren Einfluss auf Ihr Wohlbefinden, als manch einer denkt und können eine Störung im Gleichgewicht der Doshas hervorrufen, die wiederum zu (stärkeren) Wechseljahresbeschwerden führen können. Anschließend an die genaue Beobachtung Ihres Lebensstils, können Sie durch eine Umstellung Ihrer Ernährung heilsame Effekte erzielen. Auch ayurvedische Kräuterpräparate können Sie beim Übergang in Ihre neue Lebensphase unterstützen. Neben einer Umstellung Ihrer Ernährung, sollten Sie ebenfalls auch den eigenen Lebensstil entsprechend dem Dosha-Ungleichgewicht anpassen. Regelmäßigkeit und das Hören auf die innere Stimme können Orientierung schenken. Traditionelle Ayurveda Anwendungen, wie Ölmassagen, Aromatherapie und Inhalationen bringen Ihnen tiefe Entspannung und unterstützen Sie dabei, sich in der Übergangsphase in Ihrem Körper wohlzufühlen.

Tipps

Ayurveda in den Wechseljahren - diese 4 Tipps lindern Beschwerden

1. Gesunde ayurvedische Ernährung

Die Umstellung Ihrer Ernährung ist eine Grundmaßnahme des Ayurvedas bei Wechseljahrsbeschwerden. Leiden Sie beispielsweise unter Hitzewallungen, sollten Sie unbedingt auf Lebensmittel wie Alkohol, scharfe Gewürze, rotes Gemüse z.B. Tomaten, große Mengen Ingwer, Kaffee, Schwarztee, Süssigkeiten, saures Obst, rotes Fleisch und sauren Joghurt verzichten. Durch grünes Gemüse, Fenchel, Bitterstoffe, gelbe Linsen und alle süssen Obstsorten lassen sich Hitzewallungen lindern. Wenn Sie Schlafstörungen, Hauttrockenheit und Unruhe plagen, sollten Sie Rohkost, Salate sowie kalte Speisen und Getränke eher meiden. Bei Übergewicht, Trägheit und Antriebsschwäche können Sie Ihren Kaphaüberschuss durch den Verzicht auf frittierte, ölige, fettige Nahrungsmittel sowie Milchprodukte und Süssigkeiten ausgleichen. Stattdessen kann es für Sie empfehlenswert sein, viel Rohkost, Gemüse und herbe Früchte zu sich zu nehmen.

2. Ayurvedische Körperpflege in den Wechseljahren

Ayurveda und Wechseljahre sind wie füreinander geschaffen. Die wohltuenden ayurvedischen Anwendungen helfen Ihnen dabei den Körper in der anstrengenden Übergangsphase wärmend zu unterstützen. Eignen Sie sich ayurvedische Haar- und Hautpflege Routinen an. Bei Kopfmassagen mit ayurvedischem Öl können Sie Anspannung und Sorgen von sich abfallen lassen und sich vollends auf sich und seinen Körper konzentrieren. Durch die feuchtigkeitsspendenden Behandlungsmethoden versorgen Sie Ihre von Trockenheit geplagte Haut mit allem, was sie braucht. Bei morgendlichen Selbstmassagen beleben Sie Muskeln, Gefäße und den Blutkreislauf, sodass Ihre Lebensenergie besser fließen kann.

3. Ayurvedische Heilpflanzen bei Wechseljahrsbeschwerden

Beim Ayurveda in den Wechseljahren können Sie ergänzend auch auf ayurvedische Kräuterpräparate zurückgreifen. Der indische Alleskönner Ashwaganda lindert z.B. Ihre Schlafstörungen, hilft bei Nervosität, vermindert die Reizbarkeit und bekämpft auch Haarausfall. Zudem kann es stoffwechselanregend wirken, was wiederum auch zu einer inneren Ausgeglichenheit beiträgt. Aber auch der Wurzelstock des indischen Spargels Shatavari wirkt durch seine hormonähnlichen Inhaltsstoffe angstlösend und entspannend auf Ihr Nervensystem. Gegen lästige Hitzewallungen können Sie kühlenden Aloe-Vera-Frischsaft zu sich nehmen. Bei Gedächtnisstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten zu Beginn Ihrer Menopause hilft Brahmi, das Nabelkraut. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Ayurveda-Mediziner nach den Wirksamkeiten und Einsatzgebieten.

4. Entwickeln Sie ein neues Mindset

Die Wechseljahre sind zweifelsohne eine anspruchsvolle Zeit für Ihren Körper, die Sie aber sehr gewinnbringend für sich nutzen können. Widmen Sie sich in dieser Zeit vollkommen sich selbst und den Veränderungen in Ihrem Organismus. Entwickeln Sie durch Entspannungstechniken und Atemübungen ein ganz neues Mindset, dass Sie gestärkt in den neuen Lebensabschnitt starten lässt. Im Idealfall finden Sie Zeit, um unterdrückte Emotionen aufzuarbeiten und den eigenen Körper bei einer Ayurveda Kur zu entgiften, um alten Ballast nicht mit in den neuen Lebensabschnitt zu nehmen. Finden Sie außerdem mit Atemübungen und Yoga zu neuer Energie.

FAQ

FAQ zu Ayurveda bei Wechseljahrsbeschwerden

  • Was sind aus ayurvedischer Sicht die Ursachen für Beschwerden in den Wechseljahren?

    Die Ursachen für Wechseljahrsbeschwerden liegen aus ayurvedischer Sicht in einem Ungleichgewicht der Doshas. Ein Überschuss von Pitta-Energien führt beispielsweise zu Hitzewallungen, während sich eine Störung des Vatas in Schlafstörungen und Unruhe äußert. Trägheit und Gewichtzunahme entstehen meist durch einen Überschuss an Kapha.

  • Wie hilft ayurvedische Ernährung bei Wechseljahresbeschwerden?

    Je nachdem, welches Dosha in den Wechseljahren aus dem Gleichgewicht geraten ist, können Sie durch ayurvedische Ernährung die vorhandene Dysbalance ausgleichen. Säurefördernde Lebensmittel sollten Sie bei einem Überschuss von Pitta eher weglassen. Für Frauen, die zu viel Kapha besitzen, empfiehlt es sich, auf schwerverdauliche und fettige Lebensmittel zu verzichten. Liegt eine Vata-Störung vor, ist der Verzicht auf kalte und rohe Speisen unumgänglich.