Länderinfo Indien

Wichtiges und Wissenswertes Indien

Einreisebe-
stimmungen

Personen, welche Indien zu touristischen Zwecken bereisen möchten, benötigen ein Touristenvisum („Elektronisches Touristen Visa“, genannt ETA), das vor der Reise eingeholt werden muss.

Touristen, welche die nachstehend genannten Voraussetzungen erfüllen, haben die Möglichkeit ein „Elektronisches Touristen Visa“ (ETA) online zu beantragen.

Einreise über folgende Flughäfen: Bangalore, Chennai (Madras), Cochin, Delhi, Goa, Hyderabad, Kalkutta, Bombay und Trivandrum

-    Aufenthalt von maximal 60 Tagen
-    Maximal 2-malige Einreise

Das ETA kostet für deutsche Staatsbürger derzeit 50,- USD zzgl. einer Bankgebühr von 2,5%

Voraussetzungen für den Erhalt des „E-Tourist Visa“:

-    Gültiger Reisepass mit mindestens zwei leeren Seiten, bei Ankunft noch mindestens 6 Monate gültig
-    Nachweis eines bestätigten Rückflug- oder Weiterreisetickets

Für Staatsangehörige der folgenden Länder ist eine E-Tourist Visa-Beantragung möglich: Deutschland, Albanien, Andorra, Angola, Anguilla, Antigua und Barbuda, Argentinien, Armenien, Aruba, Aserbaidschan, Australien, Bahamas, Barbados, Belgien, Belize, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botswana, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Burundi, Cayman Island, Chile, China, China- SAR Hongkong, China- SAR Macau, Cookinseln, Costa Rica, Dänemark, Djibouti, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, Elfenbeinküste, El Salvador, Eritrea, Estland, Fiji, Finnland, Frankreich, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Griechenland, Großbritannien (75,- USD), Guatemala, Guinea, Guyana, Haiti, Honduras, Indonesien, Irland, Island, Israel, Italien, Jamaica, Japan, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kap Verde, Kenia, Kiribati, Kolumbien, Komoren, Kroatien, Kuba, Laos, Lesotho, Lettland, Liberia, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Mali, Malta, Marshallinseln, Mauritius, Mazedonien, Mexico, Mikronesien, Moldawien, Monaco, Mongolei, Montenegro, Montserrat, Mosambik (75,- USD), Myanmar, Namibia, Nauru, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Niger, Niue, Norwegen, Oman, Österreich, Osttimor, Palau, Palästina, Panama, Papuaneuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russland (75,- USD), Salomonen, Samoa, San Marino, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Südafrika, Südkorea, Suriname, Swasiland, Tadschikistan, Taiwan, Tansania, Thailand, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschechien, Turks- und Caicosinseln, Tuvalu, Ukraine (75,- USD), Ungarn, Uruguay, USA (75,- USD), Usbekistan, Vanuatu, Vatikanstadt, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Sambia, Zimbabwe, Zypern

Bitte beachten Sie, dass die Einreise nach Indien innerhalb von 120 Tagen nach Genehmigung der ETA erfolgen muss! Das Visum sollte deshalb nicht zu früh und spätestens 4 Tage vor Reisebeginn beantragt werden. Sie erhalten Ihr ETA in der Regel innerhalb von 72 Stunden. Das Visum kann maximal zweimal pro Kalenderjahr beantragt werden.

 

Der Visa-Antrag muss online ausgefüllt werden – den Antrag finden Sie auf der Internetseite: http://indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html

Benötigte Dokumente für die Antragsstellung:

-    Eingescannte Foto-Seite des Reisepasses (PDF-Format; Minimum 10 KB, Maximum 300 KB)
-    Aktuelles Portraitfoto (JPEG-Format, Minimum 10 KB, Maximum 1 MB, quadratisch!, heller Hintergrund, keine Schatten im Gesicht)
-    Für die Online-Zahlung benötigen Sie den Secure-Code Ihrer Kreditkarte. Diesen können Sie bei Ihrer Bank beantragen.

Technische Voraussetzungen für die Online-Visa-Beantragung:

-    Mozilla Firefox, Google Chrome oder Internet Explorer
-    Adobe Acrobat Reader Version 7.0 oder höher


Falls Sie den indischen Bundesstaat Sikkim oder die Andamanen besuchen möchten, muss in Ihrem Visaantrag für Indien bei „places to be visited“ explizit der Bundesstaat Sikkim oder die Andamanen eingetragen werden.


Für das Ausfüllen des Visa- Antragformulars benötigen Sie die Anschrift und Telefonnummer eines Kontaktes in Indien:


Alternative: Visa Dienst

Bitte beachten Sie, dass Lotus Travel Service keine Visa Abteilung beschäftigt und daher die Beantragung nicht für Sie übernehmen kann.

Sie können die Beantragung Ihres Visums bei dem kostenpflichtigen Visa Dienst Bonn in Auftrag geben.

Alle hierfür benötigen Unterlagen finden Sie anbei.

Kosten des Visa Dienstes:

-    „Elektronisches Touristen Visa“ (ETA): 85,- Euro (bei Eingang der Unterlagen bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn)
-    Beantragung über Konsulat und Express-Visum auf Anfrage

Die Preise verstehen sich inklusive Bearbeitungs- und Visagebühren.


Weitere Informationen der indischen Botschaft zu den aktuellen Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Lage

Die Republik Indien grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an die Volksrepublik China und Nepal, im Osten umschließt es Bangladesch und grenzt dann an Myanmar und den Golf von Bengalen, im Süden an den Golf von Manar und im Westen an das Arabische Meer. Fläche: 3.287.263 qkm mit Kaschmir und Sikkim.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,25 Milliarden.

Sprache

Überregionale Amtssprachen sind Hindi und Englisch. Daneben gibt es 21 regionale Amtssprachen sowie zahlreiche Dialekte.

Zeitverschiebung

Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt plus 4,5 Stunden, während der europäischen Sommerzeit plus 3,5 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. In einigen Gegenden Indiens gibt es auch Gleichstrom. Mit starken Spannungsschwankungen muss außerhalb von Mumbai gerechnet werden. Es werden hauptsächlich englische Rundstecker benützt, jedoch gibt es auch andere Steckdosen. Die Mitnahme von Adaptern ist auf jeden Fall notwendig.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland nach Indien ist 0091, von Indien nach Deutschland 0049. In Hotels höherer Kategorie können Sie direkt ins Ausland, auch nach Übersee telefonieren. In weiten Teilen Indiens gibt es flächendeckende Mobilfunknetze. Der Besitz und die Benutzung von Satellitentelefonen sind verboten. Bei Einreise mit dem E-Visum erhalten Touristen am Flughafen eine kostenlose indische SIM-Karte des Telefonanbieters Bharat Sanchar Nigam Limited (BSNL). Zur Abholung benötigen Sie eine Kopie Ihres Reisepasses sowie eine Kopie des E-Visums.

Feiertage

26. Januar, 15. August. Außer diesen feststehenden und für ganz Indien geltenden Feiertagen gibt es noch mindestens zehn Feiertage, deren Datum sich jährlich ändert. Darüber hinaus gibt es in den einzelnen indischen Bundesstaaten noch weitere Feiertage, die sich ebenfalls jährlich ändern. Bei einem längerem Aufenthalt ist es deshalb zu empfehlen, sich vor Antritt der Reise bei den konsularischen Vertretungen Indiens oder anderen Auskunftsstellen über die jeweiligen Feiertage im Jahr zu erkundigen.

Kleidung

Während der kühleren Jahreszeit (von Oktober bis März) empfiehlt es sich, wärmere Kleidung mitzunehmen, jedoch nur, wenn man den nördlichen Teil Indiens bereist. Bei einem Aufenthalt an der Küste empfiehlt sich, tagsüber leichte Kleidung zu tragen. Wenn man Indien außerhalb der kühlen Jahreszeit bereist, sollte man sehr leichte Kleidung mitnehmen und daran denken, dass die Kleidung wegen der Hitze oft mehrmals am Tag gewechselt werden muss. Wäschereien und Reinigungsanstalten arbeiten im allgemeinen rasch und billig (hat man jedoch sehr empfindliche Kleidung ist es nicht zu empfehlen, diese Dienste in Anspruch zu nehmen (dies gilt auch teilweise für die Wäschereien in Hotels).

Klima

In Indien herrscht subtropisches Monsunklima, das regional ganz unterschiedlich ausfällt. Die angenehmste Reisezeit für Nord- und Westindien fängt Mitte September an und dauert – mit trockenen, sonnigen Tagen und lauen Nächten – bis Mitte April. Allerdings nicht durchgehend: Im Dezember und Januar kann es vor allem in Nordindien abends abkühlen. Heiß wird es dann ab Ende April bis Mitte Juni: Der Vormonsun lässt Temperaturen und Luftfeuchtigkeit kräftig steigen – ein Vorgeschmack auf den Monsun, der ab Mitte Juni mit heftigen Regenfällen einsetzt, die erst ab Mitte Juli wieder nachlassen. Dann wird es merklich kühler. 

Beste Reisezeit 

Ladakh: Juni bis September. Die Winter in Ladakh sind lang und kalt. Bedingt durch die Höhenlage werden bei meist klarem Wetter 10° bis 15° im Schatten als deutlich wärmer empfunden. Wer die grandiose Natur ganz für sich allein erleben möchte, sollte im Mai oder Oktober reisen.

Nordindien (Delhi): November bis März. Rajasthan liegt südwestlich von Delhi. Der größte Teil des Landes ist Steppe und Halbwüste, woraus resultiert, dass der Monsun dort nur gelegentlich vorbeischaut. Für Menschen, die Hitze gut vertragen, ist deshalb die „Regenzeit“ ideal, um Rajasthan individuell zu bereisen.

Westindien (Mumbai): Oktober bis März.

Ostindien (Kolkata): Oktober bis März.

Goa: Oktober bis April. Für Menschen, die Hitze gut vertragen, ist April bis Juni eine ideale Reisezeit, um Goa mit seinen einsamen Stränden zu genießen und evtl. das Naturschauspiel der ersten „Elefantenregen“ zu erleben.

Südindien (Kerala): September bis März. Der Monsun bewegt sich von Südwest nach Nordost über Indien. Während es im Norden noch stark regnen kann, lässt der Regen in Kerala im August schon nach. Für Menschen, denen ein gelegentlicher Schauer nichts ausmacht, bietet sich Kerala im August in seiner ganzen grünen Pracht dar.

Impfungen

Impfungen sind keine Pflicht in Indien. Bitte entscheiden Sie sich selbst nach einem Beratungsgespräch mit Ihrem Hausarzt. Empfehlenswert ist ein Impfschutz gegen Tetanus und Polio.

Gesundheit & Hygiene

In den Großstädten des indischen Subkontinents ist das Gesundheitssystem gut ausgebaut. In Delhi stehen deutschsprachige Ärzte zur Verfügung. Auf dem Land ist eine lückenlose medizinische Versorgung nicht gewährleistet. In Indien wird zu jedem Essen offenes Wasser gereicht. Bitte trinken Sie dieses nicht, sondern nur Mineralwasser in Flaschen! Am besten verwenden Sie auch dieses Wasser zum Zähneputzen und beachten Sie, dass die Wasserflaschen noch den originalen Plastik-Schweißverschluss der Abfüllfirma tragen.

Der häufige Wechsel zwischen klimatisierten Räumen/Bussen und der Außenluft kann zu Erkältungen führen – halten Sie deshalb immer einen leichten Pullover/Jacke und ein Halstuch bereit.

Eine alte Devise für Reisen in tropische Länder lautet: „Cook it, peel it or leave it!“ („Koch es, schäl es oder vergiss es!“). Nicht abgefüllte Getränke, ungekochte Nahrungsmittel, Obst und Salatsorten, die sich nicht schälen lassen oder eventuell mit unaufbereitetem Wasser gewaschen wurden, können ein Problem sein.

Wenn es Sie trotz aller Vorsicht einmal erwischt: In die Reiseapotheke gehören auf jeden Fall ein Mittel gegen Durchfall und Tabletten, die den Salzverlust des Körpers ausgleichen und nicht vergessen, viel trinken.

Richtig essen hält Leib und Seele zusammen: Die indische Küche ist vielseitig und von hoher Qualität. Europäern wird die überaus große Vielfalt an frisch verarbeiteten Gewürzen auffallen. Die Gerichte sind zumeist sehr scharf gewürzt. Typische Getreide sind Weizen im Norden und Reis im Süden. Der Weizen wird zu verschiedenen Sorten von gesäuertem oder ungesäuertem Brot verbacken (Roti, Naan, Chapati). Dazu werden Linsen und Gemüse-Curries gereicht. Restaurants unterteilen ihre Karten nach vegetarischen und nichtvegetarischen Gerichten. Die wichtigsten Getränke sind Wasser, Chai (Tee mit Milch, Kardamom und viel Zucker aufgekocht) und im Süden Kaffee. Ansonsten gibt es Mineralwasser, Soda und verschiedene Sorten von Limonaden (Soft-Drinks). Indien hat eine eigene große Soft-Drink Industrie.   

Währung

Die Landeswährung in Indien sind Rupien (INR). Eine Rupie enthält 100 Paise. Die Kurse sind schwankend, entsprechend dem Tagessatz.

1 € = 78 Rupien (Stand August 2018)

Die Einfuhr von Devisen ist in unbegrenzter Menge nach Deklaration erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung und Pakistanischen Rupien ist nicht gestattet.

Devisen-
bestimmungen

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: verboten
Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei der Einfuhr von Beträgen über US$ 5.000,- (auch Reiseschecks) vorgeschrieben, empfohlen jedoch auch bei niedrigeren Beträgen.
Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.
Ausfuhr Landeswährung: verboten
€- oder US$-Noten werden als Zahlungsmittel akzeptiert.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von großen Hotels und größeren Geschäften akzeptiert.

Geldautomaten: Ja - für Kreditkarten gibt es ausreichend Automaten in größeren Städten.

Reiseschecks: Ja - In größeren Hotels und zahlreichen Geschäften akzeptiert, können bei Banken eingewechselt werden. Mitnahme von Reiseschecks in US$ oder Euro empfohlen.

Verhalten
Sicherheit

Der Besitz von - selbst kleinster Mengen Drogen - ist verboten und wird mit hohen Haftstrafen geahndet. Dies gilt ebenso für die Ausfuhr von geschützten Tierhäuten und Pflanzen. Auch der illegale Aufenthalt in Indien – ohne gültigen Pass und /oder Aufenthaltserlaubnis – kann mit langen Haftstrafen geahndet werden. Ebenfalls ist die Benutzung von Satellitentelefonen in Indien verboten.

Fotografieren: Aufnahmen von Bahnhöfen, Brücken, Militär und militärischen Anlagen sind nicht erlaubt. Filmmaterial ist in Indien sehr teuer. In Wildreservaten wird eine Gebühr verlangt. Für manche archäologischen Denkmäler ist für Stativ-/Blitzaufnahmen eine Genehmigung erforderlich.

INNERE SICHERHEIT:
Aufgrund innenpolitischer Probleme kann es immer wieder vorkommen, dass kurzfristig bestimmte Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Taj Mahal, gesperrt werden oder über bestimmte Gebiete (z.B. über den Punjab) eine Ausgangssperre verhängt wird. Auch kann es immer wieder dazu kommen, dass besondere Kontrollmaßnahmen (z.B. in Kaschmir) durchgeführt werden.

Haftungsausschluss:

Diese Länderinformationen sind grundlegende Infos. Wir können keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernehmen. Hier finden Sie die Länderinformationen des Auswärtigen Amtes.

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